Bei
meinem dritten Bau einer F-111 wollte ich die Bomberkonfiguration
realisieren.
Erneut verwendete ich den Fahrwerksschacht von OzMods aus Australien,
ebenso
den „Triple Plow“-Lufteinlauf der A-Version und das Cockpit des
gleichen
Herstellers.
Bei
der Lackierung hielt ich mich an das Farbset von Vallejo „USAF Colors
Vietnam
War Scheme SEA“. Der Anstrich, der hier für die F-111 vorgegeben
war, bestand
aus drei Grüntönen, analog der Bomber-Lackierung, wie sie
auch die B-52 trug.
Bei
der Wahl der Decals fand ich eine Version, die mir gut gefiel: Eine
Maschine
des 474th TFW 1972-73 in Takhli, Thailand, stationiert. Natürlich
musste ich
bei den Kennungen der Maschine tricksen und mir mit einzelnen
Decal-Buchstaben
und -Zahlen behelfen. In der entsprechenden Größe gab es
natürlich nicht den
typischen Stencil-Stil der Air Force-Maschinen. Aber hier musste ich
„alle
Fünfe gerade sein“ lassen.
In
der
Konsequenz passen Anstrich und Einheit nicht so recht zusammen. Aber
eine
weitere F-111 will ich mir ersparen. Von daher läuft dieses Modell
ein wenig
unter „künstlerische Freiheit“. Auch deshalb, weil mir der
schwarze
Unterseitenanstrich am vorderen Rumpf zu hoch geraten ist –
unverzeihlich!
Bei der Bewaffnung griff ich auf den Waffensatz von Platz zurück
und bestückte das "Erdferkel" rundherum mit Mk-20
"Rockeye"-Bomben, die an vier Multiple Ejection Racks (MER)
aufgehängt sind. Bei den Decals bekam ich Unterstützung von
meinem Modellbaukollegen Klaus Rick, der mir das TAC- und das
Geschwaderwappen des 474th TFW druckte. Danke vielmals auch an dieser
Stelle, Klaus!
Interessant
fand ich noch die Angaben aus dem Web, nachdem Maschinen, die an der
„Operation
Constant Guard / Linebacker II“ teilnahmen, die vierfache
Waffenzuladung einer
F-4 Phantom tragen konnten, ohne „Wild Weasel“-ECM-Unterstützung
und ohne
Tanker flogen!