Aufwändig war
einzig die Lackierung, hier wurde es eine wahre Abklebe-Orgie! Die
Basis nach der Grundierung bildete ein Felgensilber von Dupli, diesen
"Basis-Anstrich" habe ich jedoch mit Mipa-2K-Lack "gesichert! Mir war
es das Risiko nicht wert, bei der komplexen Abklebearbeit Gefahr zu
laufen, dass beim Entfernen der Masken der Basislack dran klebt! Da ist
man m.E. mit einer "Zwischenlackierung" auf der sicheren Seite, zudem
lassen sich Fehler/Unterlaufungen beim Lackieren des Dekors sehr viel
leichter korrigieren! Und: Man hat eine super Basis für die
Decals! Die ebenfalls von Sebastian stammen und selbst entwickelt
wurden!
Lediglich die beiden
Bleche unter dem Heck hatte Seb nicht realisiert - kein Problem, zwei
kleine Stückchen 0,5er Plastik-Sheet schaffen hier schnell
Abhilfe. Aber vielleicht korrigiert Sebastian seine Druckvorlage der
Karosserie noch um dieses kleine, aber (wie ich finde) wichtige
Feature! Es ist ja auf den Vorbildfotos gut zu sehen.
Die Dekorstreifen
habe ich mit Revell-Farbe (Feuerrot Nr. 31) aufgebracht, die Blinker-
und Rücklichtgläser (ebenfalls 3D-gedruckt!) erhielten ihre
Farbe mittels Transparent-Lacken von Tamiya. Zum Abkleben verwende ich
grundsätzlich Tamiya-Tape - auch wenn's teurer ist als anderes
Material. Aber ich gehe liebe auf "Nummer sicher" und wurde mit diesem
Tape noch nie enttäuscht!
Im Cockpit sitzt Rolf
Stommelen, wie man an der Helmfarbe erkennen kann. Insofern ist die
Beschriftung auf dem roten Seitenstreifen etwas irreführend. Es
saßen zwar tatsächlich Hans Heyer und John Fitzpatrick
im Team mit am Volant, aber Stommelen und "Fitz" wurden nicht auf das
Auto gepinnt - dafür aber Jean-Claude Andruet. Der aber nicht
gefahren ist... Nicht in diesem Auto... Wohl aber im Schwester-Auto des
BMW-Schnitzer-Teams mit dem Kollegen Claude Ballot-Léna! Sie
wurden Gesamt-Sechste.